Was kostet eine Website beim Profi? Ehrliche Preise statt „ab 499 €“

„Ab 499 €“ steht überall, und trotzdem weiß niemand, woran er ist. Hier stehen ehrliche Preisspannen, die Posten, die den Preis wirklich bestimmen, und die versteckten Kosten, die kaum jemand nennt.

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die jeder zuerst stellt, und die Sie im Netz nirgends ehrlich beantwortet bekommen. Auf jeder zweiten Agentur-Seite steht „ab 499 €“ oder gar kein Preis, dafür ein Kontaktformular. Beides hilft Ihnen nicht weiter. Der Lockpreis stimmt am Ende nie, und „fragen Sie uns“ heißt übersetzt: Wir sagen es Ihnen erst, wenn wir Sie am Telefon haben.

Das machen wir hier anders. Es gibt keinen einen Preis für „eine Website“, so wenig wie es einen Preis für „ein Auto“ gibt. Aber es gibt ehrliche Spannen, und es gibt eine Handvoll Dinge, die den Preis bestimmen. Wenn Sie die kennen, können Sie jedes Angebot einordnen, auch unseres.

Die kurze Antwort: Spannen, an denen Sie sich orientieren können

Für einen kleinen Betrieb in Deutschland bewegen sich seriöse Preise meist in diesen Bereichen. Gemeint ist eine handgemachte Seite, die schnell lädt, bei Google auffindbar und rechtlich sauber ist, nicht ein Baukasten-Abo.

UmfangWofürGrobe Spanne (einmalig)
One-PagerEine Seite, die alles Wichtige zeigt: Leistungen, Kontakt, Anfahrtab ca. 900 €
Kleine Website4 bis 8 Seiten, Kontaktformular, für die meisten Betriebe genau richtigca. 1.300 bis 3.500 €
Größere WebsiteViele Seiten, Blog/Ratgeber, mehrere Formulare, Sonderfunktionenca. 3.500 bis 8.000 €
Online-ShopVerkauf mit Warenkorb, Bezahlung, Versandab ca. 5.000 €, stark je nach Umfang

Das sind bewusst Spannen, keine Fantasie-Festpreise für Fälle, die wir nicht kennen. Wo genau Sie landen, entscheiden die Punkte im nächsten Abschnitt. Bei uns startet eine neue Website bei 900 €, und was am Ende auf der Rechnung steht, sagen wir Ihnen vorher, nicht hinterher.

Was den Preis wirklich bestimmt

Nicht das Design treibt den Preis, sondern der Umfang und ein paar konkrete Entscheidungen. Diese fünf Punkte machen den Unterschied:

  • Die Zahl der Seiten. Eine Seite ist schneller gebaut als zwölf. Das ist der größte Hebel.
  • Die Texte. Liefern Sie die Inhalte selbst, oder sollen wir sie schreiben? Gute Texte zu schreiben kostet Zeit. Übernehmen wir das, sparen Sie diese Zeit, und die Seite bringt am Ende meist mehr Anfragen.
  • Die Bilder. Eigene Fotos, gekaufte Bilder oder ein Fototermin? Auch das ist ein Posten, den viele vergessen.
  • Sonderfunktionen. Ein einfaches Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungskalender, ein Kundenlogin oder ein Shop sind eigene Bausteine mit eigenem Preis.
  • Wer die Inhalte pflegt. Wollen Sie später selbst Texte ändern, brauchen Sie ein System dafür. Das ist bequem, kostet im Aufbau aber etwas mehr.

Wenn ein Angebot diese Dinge nicht anspricht, sondern nur eine runde Zahl nennt, fehlt die halbe Rechnung. Fragen Sie dann nach, was drin ist und was nicht.

Die versteckten Posten, über die kaum jemand spricht

Der Aufbaupreis ist nur die eine Hälfte. Damit eine Website läuft, kommen ein paar laufende Kosten dazu, kleine, aber ehrlich gehören sie genannt:

  • Domain und Hosting: Ihre Internetadresse und der Platz, auf dem die Seite liegt. Zusammen meist 5 bis 10 € im Monat. Die haben Sie ohnehin, egal wer die Seite baut.
  • Wartung und Updates: Eine Website ist nie einfach „fertig“, sie läuft auf Technik, die gepflegt werden muss. Je nach Bauart ist das wenig oder mehr Arbeit. Warum das so ist, steht im Beitrag zum Selbstbauen mit Baukasten oder KI.
  • Spätere Änderungen: Neue Leistung, neues Team, neuer Preis. Kleine Anpassungen sind normal und sollten nicht die Welt kosten.

Der Posten, der auf keiner Rechnung steht und trotzdem der teuerste sein kann, ist Ihre eigene Zeit. Beim Selbstbauen stecken Sie schnell 20 Stunden hinein, Zeit, die im Betrieb fehlt. Wir haben das im Baukasten-Beitrag einmal durchgerechnet.

„Warum baut der eine für 500 € und der andere für 5.000 €?“

Weil es nicht dasselbe ist, auch wenn beide „Website“ dazu sagen. Der große Unterschied liegt fast immer unter der Oberfläche, an Stellen, die man dem fertigen Ergebnis nicht ansieht:

  • Lädt die Seite in unter zwei Sekunden, auch auf dem Handy, oder braucht sie fünf?
  • Ist sie so gebaut, dass Google sie überhaupt findet?
  • Sind Impressum, Datenschutz, Cookie-Einwilligung und Barrierefreiheit rechtlich sauber, oder wartet in ein paar Monaten eine Abmahnung?
  • Gehört die Seite Ihnen, oder mieten Sie sie nur so lange, wie Sie zahlen?

Die 500-Euro-Variante spart meist genau an diesen unsichtbaren Stellen. Das rächt sich später, oft teurer als der Unterschied im Angebot. Es geht also weniger um „günstig oder teuer“ als um „was ist eigentlich drin“.

Sparen an der richtigen Stelle

Günstiger geht immer, die Frage ist nur, wo Sie sparen ohne sich zu schaden. Ein paar ehrliche Hebel:

  • Klein anfangen. Ein guter One-Pager ist für viele kleine Betriebe völlig ausreichend und lässt sich später erweitern. Sie müssen nicht mit zwölf Seiten starten.
  • Inhalte selbst liefern. Wenn Sie Texte und Fotos beisteuern, sparen Sie einen echten Posten. Wir sagen Ihnen, worauf es dabei ankommt.
  • Auf Funktionen verzichten, die Sie nicht brauchen. Ein Buchungssystem klingt gut, kostet aber, wenn ein Anruf genauso funktioniert.

Wo Sie nicht sparen sollten: an Tempo, Auffindbarkeit und den rechtlichen Grundlagen. Genau diese unsichtbaren Dinge entscheiden, ob die Seite Kunden bringt oder nur Geld gekostet hat.

So bekommen Sie bei uns eine Hausnummer, in einer Minute

Sie müssen für einen ersten Preis nicht anrufen und kein Formular mit zehn Feldern ausfüllen. Auf der Seite zur Webagentur steht ein Rechner: Sie klicken an, was Sie ungefähr brauchen, und bekommen sofort eine unverbindliche Ersteinschätzung. Kein Vertrag, keine Verpflichtung, nur eine Hausnummer, mit der Sie planen können.

Passt die Größenordnung, telefonieren wir 15 Minuten und machen es genau. Sie sprechen dabei direkt mit dem, der die Seite baut, kein Callcenter, kein Vertrieb dazwischen.

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